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Hochtechnologie-Standorte von Airbus in Deutschland gefährdet
February 5, 2007 |
Wie die Süddeutsche Zeitung Süddeutsche Zeitung berichtete, befürchten die Airbus-Betriebsräte einen Abbau von bis zu 8000 Arbeitsplätzen an deutschen Standorten – 4000 könnten allein in Hamburg wegfallen.
Hintergrund ist das „Power-8“ Restrukturierungsprogramm, mit dem Airbus die Kosten bis 2010 um jährlich mindestens 2,1 Milliarden Euro senken will. Dies sei aufgrund des schwachen Dollarkurses und der zweijährigen Verspätung bei der Auslieferung des A 380 notwendig.
Die Airbus-Konzernmutter EADS bestätigte die Zahlen zum Arbeitsplatzabbau bisher nicht, allerdings sei mit „harten Einschnitten“ zu rechnen.
Von Seiten der Politik sprach sich insbesondere Bundeswirtschaftsminister Glos (CSU) für einen Erhalt der Standorte in Deutschland aus und drohte andernfalls mit einer Überprüfung der Rüstungsaufträge der Bundesrepublik an die EADS.
Ob die Politik Einfluss auf strategische Entscheidungen des Konzerns nehmen wird, bleibt fraglich. Es sollten aber zumindest Bemühungen dahingehend unternommen werden, ein sozial verträgliches Konzept bei der Umsetzung anzustreben und dadurch einen Beitrag zur Erhaltung des Know-how-intensiven Hochtechnologiebereichs der deutschen Wirtschaft zu leisten. Denn dieser bildet einen wichtigen Teil der letzten westlichen Bastion.
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Deutschland als wichtigster Abnehmer im Rüstungsbereich bei EADS sollte keinen Arbeitsplatzverlust hinnehmen müssen.